Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Die Geschichte der JU Langen

 Junge Union Langen - Seit 1951 aktiv für JUnge Politik in Langen

 Die Junge Union bringt Denkansätze und Vorstellungen der Jugend in die politische Auseinandersetzung ein. Sie ist Sprachrohr der jungen Generation innerhalb der Unionsparteien und zugleich für alle jungen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland ein Angebot zur politischen Mitgestaltung und Mitarbeit.

Unter diesen Gesichtspunkten traten im Frühjahr 1951 mehrere Langener Jugendliche zusammen und gründeten einen Ortsverband der Jungen Union. Seit dieser Zeit wirkt die Junge Union aktiv am politischen Leben Langens mit und ist dabei, nicht nur für Langen, oft richtungsweisend.

Hier einige Beispiele der geleisteten Arbeit:

Am 13. August 1963 wird der Berlin-Gedenkstein in der Berliner Allee enthüllt. Die Anregung dazu kam von der Jungen Union bereits im Frühjahr des selben Jahres.

1964 wird mit Birgit Höf, geb. Heinen, erstmals eine weibliche Vorsitzende der Jungen Union in Hessen gewählt.

1975 ist die Junge Union Langen Gastgeber des kommunalpolitischen Landestags der JU Hessen.

1978 wird mit dem JULI eine eigene Infoschrift gegründet.

1979 „malt“ die Junge Union Langen gelbe Fußstapfen auf den Bürgersteig vor der Albert-Schweitzer-Schule in Oberlinden. Diese Fußstapfen weisen den Schulanfängern den sicheren Weg zum Zebrastreifen. Ein Jahr später kennzeichnet die Stadt Langen die Schulwege der anderen Schulen auf ähnliche Weise.

Im Herbst 1979 fordert die JU als erste Gruppierung eine Neuorientierung der Langener Jugendpolitik sowie den Bau eines Jugendzentrums.

1981 wird die JU Langen 30 Jahre alt und gibt zu diesem Anlass eine Festschrift heraus. Ebenfalls in diesem Jahr wird der JU-Club im Alten Rathaus zu einem jugendpolitischen und jugendkulturellen Treffpunkt in Langen auf- und ausgebaut.

Seit 1983 finden regelmäßig jede Woche politische Diskussionsrunden statt. Bei einer Begehung der Langener Spielplätze deckt die JU gravierende Sicherheitsmängel auf.

1984 erstellt die JU ein für damalige Verhältnisse revolutionäres Umweltprogramm. Bei der Aufforstung eines Feldgehölzes in der Nordgemarkung ist die JU aktiv dabei und pflanzt 20 junge Bäume.

1985 veröffentlicht die JU ihre „Treffpunkte für die Jugend“ und stellt damit eine Analyse und Bewertung der Langener Jugendpolitik vor. Die JU fordert darin eine Neukonzeption der Langener Jugendarbeit, ein gemeinsam mit den Jugendlichen entwickeltes JUZ, sowie weiteren über das Stadtgebiet verteilten dezentralen Jugendtreffs.

Das Jahr 1986 wird durch die ersten JUZ-Planungen und die Turbulenzen um den Grünen Gump jugendkulturell geprägt. Die JU setzt sich vergeblich für den Fortbestand des Grünen Gump ein.

1987 wird der JU-Club umgestaltet und ausgebaut. Diskussionsrunden mit Amnesty International oder zum Thema Aids finden regen Zuspruch. Ein gut recherchierter JULI-Artikel über die Probleme des Langener Freibades beschäftigt wochenlang Presse und Öffentlichkeit.

1988 ist das JULI im 10. Jahr, die 50. Ausgabe erscheint im Oktober. Schwerpunkte in diesem Jahr sind der geplanten S-Bahn-Bau und eine Unterschriftenaktion zum Erhalt des Eilzughaltes. In diesem Jahr finden weit über 100 Arbeitskreise, Diskussionsrunden, Redaktionssitzungen, Stammtische und ein Infostand über das Ozonloch statt.

1989 gibt die JU der Forderung der wachsenden Gemeinde junger Skateboardfahrer Nachdruck und setzt sich für den Bau einer Skateboardrampe ein. Leider geht die Verwaltung nicht auf die Wünsche der jungen Leute ein und stellt eine Fertigrampe auf, die für Anfänger zu steil und zu klein für Fortgeschrittene ist. Während des Ebbelwoifestes ist der Club geöffnet. Durch den Auftritt einer Live-Band herrscht großer Andrang, so dass der Raum die vielen Besucher nicht mehr fassen kann. Im Oktober beschließt die Stadtverordnetenversammlung mit knapper Mehrheit den Bau des Jugendzentrums. Zu dem von der Verwaltung favorisierten, pädagogischen jedoch überholten „Bügel“ des Architekten Nieper legt die JU ein Alternativmodell vor.

Die Ereignisse des Jahres 1990 bedeuten für viele kleine Vereine und Initiativen Langens ein brutales Ende: Der Magistrat räumt die bisher von überwiegend jugendlichen Gruppen genutzten Gebäude „Altes Gefängnis“ und „Altes Rathaus Block C“ und will einige von ihnen im Block A des Alten Rathauses auf engem Raum unterbringen. Die JU soll schließlich ganz weichen, der anerkannte und ideenreiche Jugendtreff soll aufgelöst werden. Vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt erreicht die JU jedoch eine einstweilige Verfügung gegen den Verwaltungsbeschluss und kann bleiben.

Im Mai 1991 brennt es im JU-Club: Ein Kurzschluss in den alten elektrischen Anlagen verursacht ein Kabelbrand. Durch das Schmelzen einer Wasserleitung wird das Niederbrennen des Gebäudes zwar verhindert, der Wasserschaden ist jedoch beträchtlich. Erst im Sommer 1992 kann der JU-Club wieder bezogen werden, doch das gesamte Inventar und viele Unterlagen sind vernichtet. Anfang 1993 ergeben Messungen hohe Restfeuchtigkeiten im Gebälk, so dass die JU erneut ausziehen muss. Erst im Juni 1994, über drei Jahre nach dem Unglück, kann die JU wieder in ihren Clubraum einziehen. Gewachsene Strukturen und jugendpolitische Kontinuität sind zerstört, nur langsam füllt sich der JU-Club wieder.

1995 ist ein Jahr des Wiederaufbaus, der Raum ist im wesentlichen wieder eingerichtet und die JU-Treffs sind wieder gut besucht.

1996 sammelt die JU Unterschriften für den Erwerb der ehemaligen Janusz- Korczak-Schule als Vereinshaus mit dezentralen Jugendtreff.

Im Jahr 1997 weist die JU auf die katastrophale Raumsituation an der Dreieichschule hin. Doch erst durch die Wahl des CDU-Landrates Peter Walter erhält die JU mit ihrer Forderung nach zusätzlichen Klassenräumen Gehör. Schließlich verabschiedet der Kreistag ein Raumkonzept und der Anbau am Dreieichgymnasium beginnt. Ein vielbeachteten Infoabend über Gentechnik steht ebenfalls auf dem Jahresprogramm.

Zum Gedenken an die Opfer des 17. Juni 1953 in Berlin wird seit 1998 eine Mahnwache von der JU abgehalten. Als Gastredner fanden sich unter anderen CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Klaus Lippold und die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach am Stein der Vertrieben ein. Im Sommer 1998 die Homepage der JU Langen online. Damit ist die JU die erste politische Vereinigung in Langen, die im Internet vertreten ist. Seitdem ist www.ju-langen.de bereits mehrmals in Rankings auf die vorderen Plätze gekommen.

Seit 1999 veranstaltet die JU langen Neujahrsempfänge zu an denen beispielsweise Landtagsabgeordneter Rüdiger Hermanns, Landrat Peter Walter und der hessischen Landesvorsitzenden der Jungen Union Frank Gotthardt sprachen. „Europa - Zukunft der Jugend?!“ war Thema eines Diskussionsabend mit dem Europaabgeordneten Thomas Mann.

1999 fordert die JU Langen erneut eine Skateboardrampe, nachdem einige jugendliche Skater die JU darauf angesprochen hatten. Im Stadtparlament stieß der JU/CDU Antrag auf eine breite Mehrheit, und seit Frühjahr 2000 können die Skater die neue Rampe in der Zimmerstraße nutzen.

Zum Landestag 2000 der JU Hessen stellt die JU Langen mit der „Rente der Zukunft“ einen eigenen Leitantrag und veranstaltet mit dem rentenpolitischen Sprecher der CDU Deutschlands und Bundestagsabgeordneten Andreas Strom eine Diskussionsrunde. Bei einem Fußballbenefzturnier zugunsten der Kosovohilfe des Kreises Offenbach kann die JU Langen über DM 1.500,- der Rudolf-Walter-Stiftung übergeben.

Im Jahr 2001 unterstützt die JU Langen die Christliche Nachbarschaftshilfe CID beim Transport von Kartons mit Kleidung und Schuhen für die notleidenden Bevölkerung in Russland. Am 18. März 2001 erringt die JU Langen bei der Kommunalwahl zusammen mit der CDU einen Erdrutschsieg. Mit Maximilian Borck, Christoph Hänel, Sascha Dussa und Jan Werner ziehen engagierte JU-Mitglieder ins Stadtparlament ein.

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Vorsitzende der JU Langen

1951 - 1956 Rudolph Pförtner
1956 - 1959 Alfred Altenhoff
1959 - 1962 Harald Ziegler
1962 - 1964 Claus Demke
1964 - 1965 Birgitt Heinen
1965 - 1966 Dr. Karl-Heinz Pfeffer
1966 - 1967 Frank Müller
1967 - 1968 Rolf P. Kofler
1968 - 1969 Hans-Joachim Slowik
1969 - 1971 Günther Eckstein
1971 - 1973 Helmuth Hendrich
1973 - 1974 Magda Karnstedt
1974 - 1975 Philip Keller
1975 - 1976 Klaus-Dieter Preuß
1976 - 1977 Ernst Voigt
1977 - 1979 Klaus-Dieter Schneider
1979 - 1982 Michael Kraus
1982 - 1985 Rainer Hackl
1985 - 1986 Thomas Fischer
1986 - 1988 Rainer Hackl
1988 - 1991 Martina Stock
1991 - 1994 Jörg Nörtemann
1994 - 1995 Peter Arbeiter
1995 - 1996 Martin Klösel
1996 - 2001 Dr. Jan Werner
2001 - 2005 Sascha Dussa
2005 - 2007 Fabian Schreiber
2007 - 2009 Björn Frick
2009 - 2014 Christian Gött
2014 - 2016 Jens Nörtemann
seit 2017 Katharina Weber

 



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